Hörspiele im Radio

Hörspiele

Freitag 00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

The Ninth Wave Ode to Nature Von Stefan Winter, nach Werken von Ludwig van Beethoven Regie: Stefan Winter Komposition: Fumio Yasuda Musiker: Aarón Zapico, Dirigent Ferhan Önder und Ferzan Önder, Klavier zu vier Händen Kelvin Hawthorne und Klaus-Peter Werani, Bratsche Joachim Badenhorst, Klarinette Gareth Davis, Bassklarinette Sounds und Geräusch: Mathis Nitschke, Stefan Winter Produktion: Neue Klangkunst / Deutschlandfunk Kultur 2021 Länge: 54"30 (Ursendung) Naturschilderungen von "pittoresk" bis "abstrakt" haben in der klassischen Musik eine lange Tradition. Die Komposition von Fumio Yasuda und Stefan Winter zieht eine Linie ins Heute und wirft Fragen zu Abbildung und Konstruktion von Natur auf. "Mehr Ausdruck der Empfindung als Mahlerey", so überschrieb Ludwig van Beethoven die 6. Sinfonie. Naturklänge wie Vogelgezwitscher und Donnergrollen kommen zwar vor, doch dem Komponisten geht es im Kern um etwas anderes: Er möchte Gefühle hervorrufen, wie sie auch bei Naturerlebnissen entstehen. Im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 fragte der Klangkünstler Stefan Winter erneut nach der Konstruktion von Natur in der Musik. Gemeinsam mit dem Komponisten Fumio Yasuda schuf er ein Werk, das die Frage im Heute aktualisiert und nach Kontinuitäten sucht. Ein Orchester spielt adaptierte Beethoven-Motive, zwei Geräuschkünstler musizieren mit der suggestiven Erzählkraft von Besen, Stahlwolle, Teppich, barocker Windmaschine. Sinfonie über die Schönheit der Natur und die Tragik des Menschseins. Stefan Winter, geboren 1958 in Tegernsee, ist Klang-, Objekt- und Videokünstler. Als Autodidakt arbeitet er seit den 80er-Jahren mit Musik, Geräuschen, Soundscapes und Video. Zahlreiche Aufführungen und Installationen. Gemeinsam mit seiner Frau Mariko Takahashi betreibt er das Label WINTER & WINTER für Jazz, Neue und klassische Musik. The Ninth Wave

Freitag 14:00 Uhr Bermuda.funk

HÖRSPIELplatz

Geld stinkt nicht - oder doch? Geld regiert die Welt - oder nicht? Oh Gott, wer weiß. Dieser Hörspielplatz will Ohrenkino erzeugen, aber nicht nur unterhalten: Neben schwer Verdaulichem, folgen geflügelte Gedanken und ein Stück grausame Realität. Nach dem Hörsinn - kommt der Geruchssinn? Perspektivwechsel ist angesagt. Wohl bekomm"s. (Kleiner Nachtrag: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und immer schön ein eigenes Bild machen - sprich: denken.) Folgende Hörstücke, Hörspiele und Features sind enthalten: -"Gott hat gelebt - Betrachtungen eines Außerirdischen

Freitag 19:00 Uhr rbb Kultur

HÖRSPIEL

Rahel - Damit sie mich kennen. 10-teiliger Podcast zum 250. Geburtstag von Rahel Levin Varnhagen Teil 4: "...wie würden Sie es finden, wir gingen zur Levi?" Von Christine Nagel Mit Dagmar Manzel, Klara Manzel, Inka Löwendorf, Jalda Rebling, Niklas Kohrt, Max von Pufendorf, Linda Blümchen u. v. a. Akkordeon: Eva Zöllner Komposition und Klavier: Dietrich Eichmann Regie: Christine Nagel Produktion: rbb 2021 - Ursendung -

Freitag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Vom Rauschen und Rumoren der Welt Von Belinda Cannone Wiederholung: WDR 5 Sa. 17.04 Uhr Das perfekte Gehör ermittelt Bearbeitung und Regie: Gerrit Booms Produktion: WDR 2021

Freitag 20:03 Uhr SRF 1

Hörspiel

2/2: «Hier ist noch alles möglich» nach Gianna Molinari Eine junge Frau wird als Nachtwächterin in einer Kartonfabrik eingestellt. Auf dem Gelände soll sich ein Wolf herumtreiben. Nacht für Nacht macht sie ihre Rundgänge, und mit jeder Schicht wird die Suche nach dem Wolf mehr zu einer Suche nach sich selbst.

Freitag 21:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

70 Jahre Hörspielpreis der Kriegsblinden Vor dem Ersticken ein Schrei Von Christoph Buggert Mit Eva Garg, Ingeborg Schlegel, Sigrun Höhler, Christian Brückner und anderen Regie: Raoul Wolfgang Schnell WDR/BR 1977 Mit Auszügen aus der Preisrede "Eine Frau soll ihren wahrscheinlich verunglückten Mann beschreiben, ihr fällt nichts ein. Auf einer Urlaubsfahrt durch Südfrankreich kommt einem Ehepaar der eigene Name, die eigene Adresse abhanden. Ein Mann zieht den Schluss, dass Partnerschaft auf Angestelltenbasis zeitgemäßer sei als jedes überlieferte Partnerschaftsprinzip. Und so weiter ... Unter allen Deutungen der Situation, in der wir leben, ist die für mich einleuchtendste, dass wir uns in einen Zustand der totalen Desorientierung hinein bewegen. Mein Hörspiel ist eine Beschreibung der zunehmenden Müdigkeit in uns, der Erschöpfung, der Unfähigkeit, weiterhin auseinander zu halten, was eigentlich sein sollte und was so nicht sein darf. Science-Fiction langweilt mich immer dort, wo sie meint, ihr Spiel mit der ganz anderen Zukunft treiben zu können. Unsere Zukunft ist abschätzbar, sie ist für freie Ausdenkspiele nicht mehr frei. Lohnende Science-Fiction ist Beschreibung dessen, was eigentlich schon ist." (Christoph Buggert) Christoph Buggert, geb. 1937, Autor und Hörspielmacher. 1976-2002 Leiter der hr-Hörspielabteilung. Hörspielpreis der Kriegsblinden 1977. Weitere Hörspiele u.a. Auslandsgespräche (BR/WDR 1967), Ein Nachmittag im Museum der unvergessenen Geräusche (SR 2018), Einsteins Zunge (SR/MDR 2020).

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